Bo Jacobs "Huidschrift"
"Was vergessen ist, lebt in der Haut weiter."
Huidschrift ist eine poetische Tanzaufführung des Choreografen Bo Jacobs, in der Tanz, Text, Musik und Bild um die Themen Einsamkeit und Verbundenheit zusammenkommen. Im Zentrum steht Noah, ein alter Mann, der sich vom Leben, von anderen, von Bedeutung losgelöst fühlt. Sein Körper trägt die Erinnerungen und Gefühle, die sich in ihm festgesetzt haben. Um ihn herum erscheinen Figuren, die seine innere Welt widerspiegeln - sowohl bewusste als auch unbewusste Schichten - und zusammen bewegen sie sich von Fragmentierung zu Verbindung.
Die Aufführung ist eine Suche danach, alles zu umarmen, das in Noah lebt: Schmerz und Zärtlichkeit, Widerstand und Sehnsucht, Erinnerung und Erneuerung. Das Werk lädt zu Verletzlichkeit und Verlangsamung ein und soll gefühlt, nicht nur betrachtet werden.
Choreografie: Bo Jacobs
Tänzer: Emma Segura (FR), Dani Moret Chanzá (DE), Manon Delanoe (FR), Kseniia Serykh (RU), Bo Jacobs (NL)
Text: Sander van Egmond
Kostümdesign: Davina Versteeg, Esra Westerburgen
Szenografie: Katrin Henss
Musik: Ser Sebico
Ko-Produktion: Cultuurhuis Heerlen, Schrit_tmacher Festival, Via Zuid











