Flip Noorman
Alphamännchen trommeln auf ihre Brustkorbe, die Sprache des Krieges liegt in der Luft, und das Gesetz des Dschungels scheint zu herrschen. Sind Menschen letztendlich nichts anderes als Schimpansen mit Maschinengewehren und Drohnen, oder gibt es noch Hoffnung? Flip Noorman sucht die Antwort bei der übersehenen Schwesterart von Mensch und Schimpanse: dem Bonobo - dem 'make-love-not-war-Hippie-Affen', wo Frauen an der Macht sind und Konflikte durch Sex gelöst werden.
In diesem neuen Theaterkonzert rechnet Noorman, unterstützt von den Noormannen und -vrouw, mit dem kulturellen Mythos des Rechts des Stärkeren ab. Er skizziert eine Welt, in der die menschliche Natur tatsächlich empathisch und friedliebend ist - vielleicht wider besseres Wissen. Das Programm ist auch eine Hommage an den verstorbenen amerikanisch-niederländischen Primatolog Frans de Waal, an Jane Goodall und an Flips eigene Mutter, die Matriarchin einer Familie voller Männer, die nach 35 Jahren chronischer Krankheit kürzlich starb.
Normans vorherige Produktion 'Animal Farm' wurde für die Cabaret Collection des Niederländischen Theaterfestivals ausgewählt und war für den Poelifinario Kleinkunst nominiert.











