Das gute Vorbild
Vlamousse kehrt mit einer scharfsinnigen, musikalischen Show über Mutterschaft zurück. Brigitte van Bakel und Maya van As betreten die Bühne als frischgebackene Mütter mit zwei völlig unterschiedlichen Geschichten: Die eine folgte dem traditionellen Weg mit ihrem Mann, die andere bahnte sich als queere Frau ihren eigenen Weg zu einer Regenbogenfamilie durch Insemination. Doch sie teilen die gleiche Erkenntnis - das Kind selbst ist wunderbar, aber alles drumherum ist eine komplette Desillusionierung.
Aufgewachsen in den 1990er Jahren mit romantischen Komödien über schmerzlose Geburten, natürlich gezeugte Kinder und Männer, die ständig seufzen, wie schön du bist, wurde ihnen eine Lüge erzählt. Es ist Zeit für ein gutes Vorbild, damit niemand so unvorbereitet in die Elternschaft geht.
In Das gute Vorbild nehmen sie die Realität junger Mütter aufs Korn: den Geburtsvorbereitungskurs, der behauptete, dein Körper sei zum Gebären gemacht, die Idee, dass Stillen ein schmerzloses Geschenk der Natur ist, und die Überzeugung, dass du nur eine echte Mutter sein kannst, wenn du selbst geboren hast. Die Show ist musikalisch und messerscharf, gerichtet an frischgebackene Mütter, schwangere Mütter, queere Mütter, nicht-biologische Mütter, Väter und Kinderlose, die sich an Schadenfreude erfreuen.
Regie: Anouk Beugels | Musik: Bram Brouwers | Bühnenbild: Rivka Koops
Pressestimmen:
★★★★ "Vlamousse zieht wieder unzählige unwiderstehlich kreative Szenen und Sketche aus dem Ärmel" - Trouw
"Trifft genau den richtigen Ton" - Theaterkrant
★★★★★ "Eine moderne Aufführung, unverblümt, ohne Klischees, aber die rohe Geschichte" - Theaterparadijs











