Krallice
Wer Metal nur als Lärm betrachtet, hat Krallice noch nicht gehört. Diese New Yorker spielen Black Metal auf einem technischen Niveau, das nur wenige Bands erreichen: komplexe Akkordfolgen, unerwartete Wendungen und Einflüsse aus Dutzenden anderer Genres.
Nach dem gefeierten Album Years Past Matter (2012) beschlossen die Bandmitglieder, dass sie Black Metal ausgereizt hatten, und begannen zu experimentieren - mit Technical Death Metal, Dark Ambient, Post-Metal, Jazz und Elektronik. Das führte schließlich zu Inorganic Rites, einem synth-lastigen Album, das Rezensent Anthony Fantano sein berühmtes gelbes Hemd hervorkramen ließ.
Bemerkenswert auch: In den zwanzig Jahren ihrer Existenz haben sie 16 Alben veröffentlicht - EPs und Split-Alben nicht mitgerechnet. Trotzdem spielten sie nur eine Handvoll Mal in Europa. Ihr Auftritt beim Roadburn-Festival im April wurde von Robert van Gijsel in der Volkskrant als 'ein Höhepunkt in der Geschichte des Festivals' bezeichnet.











