Zjwieg
Zjwieg kommt aus der westlichen Bergbauregion von Sittard-Geleen und spielt harten Punk im limburgischen Dialekt. Die Band entstand 2019, nachdem Sänger Kris Riem und seine Freunde die Dialekt-Punkband Konstepaasje auf einem Festival in Limbricht sahen - was folgte, war eine betrunkene Entscheidung, selbst eine Band zu gründen. Was als Witz gemeint war, ist zu einer der markantesten Stimmen der limburgischen Popmusik herangewachsen.
Ihr Debütauftritt fand 2019 um drei Uhr morgens in Ernesto's in Sittard statt, und das Publikum wollte nicht nach Hause gehen. Inzwischen haben sie vier Alben veröffentlicht: Hub geer auch vlaai? (2020), Hub geer auch zoervleisj? (2020), Hub geer auch sjoes? (2024) und das neue Hub geer auch nonvvotte? (2025).
Die Musik verbindet Punk, Metal und Jazz mit Texten über limburgische Themen wie Karneval, limburgische Unabhängigkeit und die TEFAF - aber auch über die lang ersehnte Fortsetzung ihres Hit-Songs 'Jeuk'. Titel wie 'Riestevlaai', 'Kauw Sjottel' und 'André Rieu is unne wiekser' geben den Ton an. Alles mit einer großen Portion Salz, aber der Stolz auf Sprache und Region ist echt.
Unterstützung kommt von KALMAKE, einem Quartett aus Roermond, das seit über zwei Jahrzehnten Musik macht und alles im Roermonder Dialekt singt. Angefangen als kleines Orchester, jetzt ein pubertärer Ausbruch von vier Männern, die nach eigener Aussage bereits zu alt für die Bühne sind. Punk, fetter Rock und verwandte Lärmerei - alles im Roermonder Dialekt. Sei am 19. September dabei.











