Iets te doen

Shostakovich Cello Concerto No. 1

Über

Dmitri Schostakowitsch schrieb sein Cellokonzert Nr. 1 in Es-Dur, op. 107, im Sommer 1959 für seinen Freund Mstislaw Rostropowitsch, der die Solopartie in vier Tagen auswendig lernte und das Werk am 4. Oktober 1959 mit den Leningrader Philharmonikern unter Jewgeni Mrawinski uraufführte. Das Konzert zählt zu den technisch anspruchsvollsten Werken des Cello-Repertoires und spiegelt mit sardonischer Schärfe die politische Atmosphäre der späten Sowjetunion wider. Die vier Sätze - die letzten drei ohne Pause gespielt - gipfeln in einer ausgedehnten rhapsodischen Kadenz, die Schostakowitsch als eigenständigen Satz behandelt.

60+
Aufnahmen im Katalog
~28
Minuten Spieldauer (durchschnittlich)

Was ist neu

  • 2025-04

    Yo-Yo Ma veröffentlichte am 25. April 2025 bei Deutsche Grammophon eine neue Aufnahme beider Cellkonzerte von Schostakowitsch, eingespielt mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons - anlässlich des fünfzigsten Todestages des Komponisten.

  • 2025-04

    Yo-Yo Ma und das Boston Symphony Orchestra führten das Cellkonzert Nr. 1 live in Boston auf (11. April, ausverkauft) und in der Carnegie Hall, New York (24. April 2025).

  • 2026-10

    Cellist Truls Mørk spielt das Cellkonzert Nr. 1 von Schostakowitsch am 15. Oktober 2026 mit dem Netherlands Chamber Orchestra.

Tracks

Cello Concerto No. 1, Op. 107 - I. AllegrettoEröffnungsteil mit dem obsessiven Viertonmotiv, verwandt mit Schostakowitschs musikalischen Initialen
Cello Concerto No. 1, Op. 107 - II. ModeratoLyrischer langsamer Teil mit Echos von Mussorgski
Cello Concerto No. 1, Op. 107 - III. CadenzaErweiterte Solokadenz als eigenständiger Teil - ein Unikum in der Konzertgeschichte
Cello Concerto No. 1, Op. 107 - IV. Allegro con motoFinale mit sarkastischen Anspielungen auf das georgische Lied 'Suleiko', Stalins angeblich Lieblingsmelodie

Bevorstehend · 1

Wo sie auftreten · 1

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