Wild Flutes on the Run
Robert Dick, Ned McGowan und Anne La Berge spielen auf speziell angefertigten Flöten, die genau auf ihre musikalische Vorstellung abgestimmt sind. Zusammen präsentieren sie einen Abend mit Kompositionen und Improvisationen in einer noch nie gehörten Besetzung.
Robert Dick brach früh mit konventionellen Vorstellungen davon, was ein Flötist spielen sollte. Seit den 1970er Jahren komponierte und improvisierte er aus der Überzeugung heraus, dass akustische Instrumente wie von Menschen angetriebene Synthesizer klingen können, getrieben von seiner Faszination für die kontinuierliche Umwandlung von Klang. Seine Erfindung, das Glissando Headjoint™, gab der Flöte eine Flexibilität und Ausdruckskraft, die sie zuvor nicht hatte - vergleichbar mit dem Whammy Bar der E-Gitarre - und eröffnete eine Palette von Klängen, die es vorher nicht gab.
Ned McGowan ist ein amerikanisch-niederländischer Komponist, Flötist, Forscher und Dozent, der in Amsterdam lebt. Seine Werke wurden international in Sälen wie der Carnegie Hall, dem Concertgebouw und der Purcell Room aufgeführt. Als ausführender Musiker spezialisiert er sich auf die Bassflöte und hat einen wichtigen Beitrag zum zeitgenössischen Repertoire für tiefe Flöte geleistet, einschließlich einer Reihe von Feedback- und Perkussionswerken. Bei diesem Konzert spielt er auch sein neues Design der Vertikalflöte.
Anne La Berge erforscht die Extreme in sowohl komponierter als auch improvisierter Musik, an den Grenzen von Erzählkunst und Soundart. Ihre Arbeit ist in sozialen und politischen Fragen verwurzelt, und sie arbeitet mit Vierteltonflöte, Elektronik, Controllern, Live-Verarbeitung und gesprochenem Text.
Robert Dick - Flöten
Ned McGowan - Flöten
Anne La Berge - Flöten und Elektronik











