Buntspecht
Die sechsköpfige Wiener Band Buntspecht umarmt die Absurdität der Existenz - und man hört es. Musikalisch lassen sie sich nicht in eine Schublade stecken: Indiepop vermischt mit Wienerlied, Gypsy Jazz, Funk, Bossa Nova, Folk und Klezmer. Es klingt logischer, als es auf dem Papier aussieht.
Die Band gründete sich 2016 in Wien und nahm ihr Debütalbum 2018 in einem Gartenhaus auf. Mit Unter den Masken landeten sie 2019 einen Hit, der ihren großen Durchbruch bedeutete, gefolgt von einer Nominierung für den Amadeus Award - Österreichs wichtigsten Musikpreis. Seitdem stehen sie regelmäßig hoch in den österreichischen Charts.
Auf den ersten Höreindruck klingt es wie fröhliche Tanzmusik, aber die Melancholie in den Stimmen verrät eine philosophische Tiefe. Frontman Lukas Klein besang die weniger leichten Seiten der Existenz mit einer tief empfundenen, charakteristischen Stimme. Gleichzeitig bieten Nummern wie Party im Schnitzelhaus und Sexy Fieber vom Album Konstrukt 5 reichlich Leichtigkeit - und genau dieser Wechsel macht die Band so schwer fassbar.
Am 17. April kommt Buntspecht ins De Helling mit neuer Musik in Aussicht für 2027.











