
Calefax & Quirine Viersen
Calefax tritt mit Saxophonistin Quirine Viersen im Concertgebouw De Vereeniging in Nimwegen auf.
Quirine Viersen (geb. 1972) ist eine niederländische Cellistin, die zu den führenden Musikerpersönlichkeiten ihrer Generation zählt. Sie studierte am Konservatorium von Amsterdam bei Jean Decroos und Dmitri Ferschtman und anschließend bei Heinrich Schiff am Mozarteum in Salzburg. Sie gewann Preise beim Rostropovich-Wettbewerb in Paris (1990) und beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau (1994), wo sie als erste niederländische Musikerin überhaupt platziert wurde, und trat als Solistin unter anderem mit dem Königlichen Concertgebouw-Orchester und den Wiener Philharmonikern auf. Neben ihrer Solokarriere ist sie eine gefragte Kammermusikerin und spielt ein Guarneri-Cello aus dem Jahr 1715, das einst André Navarra gehörte.
Am 30. November 2025 trat Viersen im Concertgebouw in Amsterdam mit dem Groot Omroepkoor im Programm 'Heavenly Voices' auf, mit Werken von Bach, Pärt und Arenski.
In der Saison 2025-26 spielt sie in einem neuen Streichertrio mit Geigerin Maria Milstein und Bratschistin Elisa-Karen Tavenier und ist erneut Gast bei den Musiktage Mondsee in Österreich.
Während der Cello Biënnale 2026 führt Viersen das Cellokonzert von Robin de Raaff mit dem Orchester Phion auf.
Seit 2022 ist Viersen künstlerische Leiterin des Bergense Duinstreek Kamermuziekfestivals.